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Abgasskandal – Verjährung droht!

Sind auch Sie vom Abgasskandal betroffen?

Besitzen Sie ein Dieselfahrzeug mit manipulierter Abschalteinrichtung? Wurden Sie – aktuell oder in der Vergangenheit – aufgefordert, an einer Rückrufaktion teilzunehmen? Die Auswirkungen solcher Updates auf Motorleistung, Haltbarkeit und Verbrauch sind unklar. Dies wirkt sich auch auf den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs aus. Bleiben Sie nicht auf Ihrem Schaden sitzen – nehmen Sie den Hersteller in die Verantwortung!

Mittlerweile wurde bekannt, dass viele Fahrzeughersteller sogenannte Abschalteinrichtungen verwenden, um die Abgaswerte Ihrer Fahrzeuge auf dem Messstand zu verbessern.

Rückabwicklung möglich – zögern Sie nicht länger!

Viele Gerichte sehen hierin eine sittenwidrige Schädigung durch die Autobauer. Es besteht daher die Möglichkeit, Kaufverträge rückgängig zum machen. Hierbei ist es egal, ob Sie Ihr Fahrzeug als Neuwagen, Jahreswagen oder Gebrauchtwagen erworben haben.

Besonders im Fokus der Berichterstattung der Presse steht seit längerer Zeit die Volkswagen AG. Bei vielen VW-Dieselmotoren waren entsprechende Mechanismen verbaut. Durch Rückrufaktionen wurden die Käufer aufgefordert, sich von VW ein Softwareupdate aufspielen zu lassen. Die Folgen dieses Updates sind heute noch unklar.

Kostenlose Erstberatung!

Falls Sie ein solches Dieselfahrzeug besitzen, sollten Sie nicht länger zögern. Wir bieten Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung und kläre Sie über Ihre Rechte auf. Gerne können Sie per Telefon (06831/42044) oder per Email (kanzlei@gotzen-stein.de) Kontakt zu uns aufnehmen und eine kostenlose Ersteinschätzung in Anspruch nehmen. Nutzen Sie hierzu auch das Kontaktformular.

Viele Marken betroffen

Aber nicht nur VW-Fahrzeuge und solche des VW-Konzerns (etwa Audi, Seat, Porsche, Skoda) sind betroffen. Inzwischen wurde bekannt, dass entsprechende Einrichtungen auch in Fahrzeugen von Mercedes-Benz, BMW oder Opel installiert waren. Bei Mercedes sind dies insbesondere die Motoren OM 651 und OM 642. Hierzu läuft aktuell eine Rückrufaktion.

Das Landgericht Stuttgart hat die Daimler AG mit Urteilen vom 17.01.2019 in drei Fällen (Az.: 23 O 172/18, 23 O 178/18 und 23 O 180/18) zur Rückzahlung des Kaufpreises abzüglich einer Nutzungsentschädigung verurteilt. Teilweise waren die streitgegenständlichen Fahrzeuge nicht einmal von einem Rückruf des Kraftfahrt-Bundesamtes betroffen. Die Stuttgarter Richter nehmen in den Mercedes-Benz-Modellen unzulässige Abschalteinrichtungen an und verurteilen die Daimler AG wegen sittenwidriger Schädigung zur Zahlung von Schadensersatz.

Auch Porschefahrer erhalten derzeit Post, mit welcher sie zur Teilnahme an einer vom Kraftfahrtbundesamt angeordneten Rückrufaktion aufgefordert werden. Betroffen sind 3-Liter Dieselmotoren (VW EA897evo) die in dem Modell Porsche Macan verbaut wurden. Der Rückruf trägt die interne Bezeichnung AJ07. Falls Sie ein entsprechendes Schreiben erhalten haben, sollten Sie zeitnah Kontakt zu einem auf diesem Gebiet erfahrenen Rechtsanwalt aufnehmen. Erste Urteile gegen Porsche liegen bereits vor (LG Stuttgart Urteil vom 25.10.2018, Az. 6 O 175/17 und LG Kiel Urteil vom 30.10.2018, Az. 12 O 406/17). Danach wurde Porsche zur Rückerstattung des Kaufpreises unter Anrechnung einer Nutzungsentschädigung verurteilt.